1975 Erika und Franz Hauser legen den Grundstein

Den Grundstein für die heutige Sonnenhalde legte das Ehepaar Erika und Franz Hauser vor mehr als 35 Jahren aus eigener Betroffenheit mit dem Aufbau des Sonderschulheims für Zwei- bis Zwanzigjährige in ihrem Haus in Sirnach.

1985 Änderung des Stiftungszwecks

1985 forderte der Kanton Thurgau auf Grund der veränderten Situation eine Änderung des Stiftungszwecks und einen gezielten Ausbau der Institution. Neu sollte ein Wohnheim für Erwachsene mit Mehrfachbehinderung errichtet werden und das Angebot von bis dahin zehn Plätzen auf 24 Plätze in drei Wohngruppen sowie vier Entlastungsplätze erweitert werden. Die Sonderschule sollte weiter geführt werden, bis alle damaligen Schülerinnen und Schüler das Erwachsenenalter erreicht hätten.

1989 Volksabstimmung über den Finanzierungsbeitrag

Am 5. März 1989 sagte das Thurgauer Volk JA zum beantragten Finanzierungskredit für den Neubau des IV-Wohn- und Therapieheims in Münchwilen.

1990 Bezug der neuen Liegenschaft

Am 27. August 1990 konnte mit dem Umzug in das neu errichtete Gebäude in Münchwilen begonnen werden. Das Team wuchs mit den neuen Aufgaben von 15 auf 60 Personen (46 Stellen). Der Ausbau erfolgte stetig, Werkstätten und Therapiestätten wurden sukzessive aufgebaut. Innerhalb von nur drei Jahren konnte der Ausbau bis zur Vollbelegung abgeschlossen werden.

1997 Landerwerb und Planung eines Erweiterungsbaus

1997 konnte die Stiftung ein angrenzendes Grundstück erwerben und die Planung eines rollstuhlgängigen Erweiterungsbaus ins Auge fassen.

2000 Einweihung des Neubaus

Zwei Jahre später erfolgte der Spatenstich und nach einjähriger Bauzeit konnte, rechtzeitig zum 25jährigen Bestehen der Stiftung, im Jahr 2000, der Erweiterungsbau mit dem separaten Arbeits- und Therapietrakt auf einer Fläche von 1'750 qm eingeweiht werden. Zudem konnte in diesem Trakt eine Externatsgruppe (Tagesstrukturgruppe) mit sechs Plätzen eröffnet werden.

2010 Reorganisation abgeschlossen

Das Jahr 2010 stand ganz im Zeichen der 2009 begonnenen vielschichtigen Re­organisation. Die Tagesabläufe in der Sonnenhalde wurden aufgrund neu er­ar­bei­teter Konzepte grundlegend optimiert. Im Dachgeschoss wurde die dringend be­nötigte zusätzliche Wohngruppe eingerichtet. Die Entlastungsgruppe konnte ihren Betrieb in den neu und spezifisch für ihre Bedürfnisse umgebauten Räumen im Untergeschoss aufnehmen.